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Die australische Ostkueste - Von Sydney bis Cairns

Sorry, aber ich werd hier bald wahnsinnig! Ich hab mich noch nie so sehr ueber einen Computer (allgemein) geaergert! Sitz gerade in einem Internet Cafe und stelle zuerst fest, dass auf meiner letzten gebrannten Bilder-CD keine Bilder drauf sind! Alle Fotos von der ganzen Ostkueste weg! Einfach so... WEG! 700 MB!!! *heul*
Dann hatte ich mich doch noch aufgerappelt um euch trotzdem die Reise entlang der Ostkueste zu erzaehlen und nach einigen ueberlegten, gut formulierten Saetzen bin ich irgendwo auf irgendeine Taste (oder Tastenkombination) gekommen und alles war weg!!!
AAARRGHH --##?!$*&!##-- (*fluch*)

Also nochmal...  Am 8. Maerz sind Jan und ich richtung Brisbane aufgebrochen um rechtzeitig am 11. in Hervey Bay su sein, wo unsere gebuchte Tour auf "Fraser Island" anfing. Als wir am Abend in Port Macquarie ankamen war es ziemlich verregnet und demnach wenig los. Wir entschieden uns also noch bis in die Nacht weiter zu fahren und kamen nach Coffs Harbour auf einen Parkplatz am Strand, wo wir im Auto uebernachteten. Am naechsten Morgen war wieder schoenstes sonniges Wetter und wir blieben noch bis zum Nachmittag. Gegen 20.00 Uhr erreichten wir den Ort namens Byron Bay, der als der oestlichste Punkt australiens bekannt ist. Eine weitere Besonderheit dieses relativ kleinen Ortes ist, dass hier alle bekannten grossen FastFood-Ketten nicht geduldet werden und trotzdem oder gerade deswegen ein reger Tourismus und Nachtleben stattfindet. Auch hier haben wir wieder im Auto uebernachtet! Am naechsten Tag gings etwa um 14.00 Uhr weiter, mit einem kleinen Zwischenstop an der Goldcoast (Surfers Paradise), was auch das australische Las Vegas genannt wird, nach Brisbane! Wir uebernachteten da auf einem Campingplatz und fuhren schon am naechsten Tag weiter zu unserem Ziel, Hervey Bay. Eigentlich haette ich mir Brisbane, die drittgroesste australische Stadt, gerne naeher angesehen, aber dafuer blieb keine Zeit mehr. Ausserdem konnte ich es aber auch kaum erwarten Steffi, Verena und Alexander wiederzusehen, mit denen ich in Mildura zusammen gearbeitet habe und auch Silvester in Sydney feierte. Mit den dreien trafen wir uns in Hervey Bay, da ich die Tour auf "Fraser Island" und die darauffolgende Segeltour um die "Whitsunday Islands" mit ihnen zusammen unternehmen wollte. Nach zwei naechten in einem Hostel in Hervey Bay, was in dem Tour-Paket inbegriffen war, ging es auch endlich auf die "groesste Sandinsel der Welt". Da der Boden auf der Insel wohl so gut wie nur aus Sand (und Felsen) besteht ist es nicht moeglich mit einem normalen Auto auf die Insel zu kommen, da es auch fast keine befestigten oder alphaltierten Strassen gibt. Die Gelaendewagen wurden fuer jeweils 9 bis 12 Personen zur verfuegung gestellt. Wir waren insgesamt zu neunt in unserer Gruppe: hinzu kamen zwei irische Maedchen, eine englaenderin und eine hollaenderin. Fast die ganze Ostkueste der Insel zeichnet sich durch einen schoenen, grossen, kilometerlangen Strand aus, der offiziell als Strasse genutzt wird! Im Meer zu baden ist hier wegen gefaehrlichen Quallen und Haien verboten. Die Quallen gibt es hier aber nur in einem Zeitraum von etwa November bis April. In dieser Zeit ist es, ungefaehr ab Brisbane und alles was weiter noerdlich liegt, verboten ins Meer baden zu gehen. Auf der Insel gibt es aber zahlreiche Suesswasserseen mit unglaublich klarem Wasser von denen wir zwei besucht haben und in einem auch baden waren. Wir blieben zwei Naechte (Tourangebot) auf der Insel und uebernachteten beide male ganz nah am Strand. Das wetter war nicht die ganze Zeit super, es hat nachts auch geregnet, aber es haette schlimmer sein koennen. Nach unserer "Fraser Island"-Tour fuhren wir weiter richtung Airlie Beach, von wo aus unsere naechste Tour am 19. Maerz starten sollte. Zum ersten mal seit ich in australien bin ubertrat ich (und die anderen) den suedlichen Wendekreis ("Tropic of Capricorn" ) welcher den Uebergang der gemaessigten zur tropischen Klimazone bildet.
Mir ist ausserdem auch aufgefallen, dass es an der Ostkueste erstens viel mehr Tourismus und gut ausgebaute Strassen gibt und zweitens die Landschaft um einiges gruener ist als in den meisten anderen Teilen australiens. Man sieht auch richtig wie es, je weiter man in den Norden faehrt, noch gruener und feuchter wird.
In Airlie Beach uebernachteten wir wieder zwei Naechte bevor es mit einem Katamaran, mit mehr als 30 anderen jungen Leuten, rueber zu einer der "Whitsunday"-Inseln gebracht wurden. Die "Pfingstsontag-Inseln" bestehen aus fast 100 kleinen und grossen Inseln von denen eine sogar eine kleine Stadt mit einem Flughafen hat.
Die Insel auf die wir gebracht wurden war jedoch, ausser der Uebernachtungsmoeglichkeiten fuer die Touristen, nicht besiedelt. Wir hatten zwei Uebernachtungen auf dieser Insel, es gab ausreichend Abendessen und ein gutes Fruehstueck. Den ersten Tag (nach der ersten Uebernachtung auf der Insel) segelten wir zum Whitehaven beach, dem groessten und schoensten Strand der ganzen Inselgruppe. Mit unseren ausgeliehenen "Stinger-suits" (Schutzanzug fuers Wasser gegen Quallen) --schade, dass ich jetzt kein Foto hab, ich sah aus wie einer von Raumschiff Enterprise-- durften wir auch ins Wasser und an den Strand schwimmen. Ich hab mir diesen Strand, der ja einer der absolut schoensten der Welt sein soll zwar etwas anders vorgestellt (er sieht auf Bildern immer so gross und breit aus) aber vielleicht lern ich es zu schaetzen, wie schoen es war, wenn ich bei meinem naechsten Sommerulaub (in Europa) entweder in eiskaltes Wasser oder auf steinigem Boden ins Meer baden gehe. Mittag essen gab es uebrigens auch auf dem Katamaran. Den Rest des Tages Segelten wir noch um die vielen Inseln umher bis wir vor Einbruch der Dunkelheit wieder rechtzeitig auf unserer Insel ankamen. Nach der zweiten Ubernachtung hiess es auch schon wieder "Sachen packen" und wir brachen auf um vor allem an diesem letzten Tag noch schnorcheln zu gehen. Wieder mussten die Schutzanzuege angezogen werden und die geliehene Schnorchelausruestung natuerlich. Ich wusste mal wieder nicht so richtig was mich erwartet und ich war super ueberrascht wie viele Fische im Wasser zu sehen waren. Auch Korallen... und alles so farbenfroh. Die ersten paar Minuten konnte ich mich gar nicht sattsehen und war eigentlich ziemlich begeistert. Zum Ende gabs noch mal einen kleinen exotischen Nachtisch auf dem Schiff bevor wir wieder am Festland anlegten und auch diese Tour vorbei war.
Wir machten uns aber noch am gleichen Tag auf den Weg in richtung Townsville, wo wieder im Auto uebernachtet wurde. Am fruehen Morgen fuhren wir gleich weiter um den kleinen Ort "Mission Beach" zu erreichen, der an der Kueste liegt und ganz nah vom Regenwald umgeben ist. Hier hielten wir uns den ganzen Tag auf einem Campingplatz bei ziemlich verregnetem Wetter auf und versuchten Kokosnuesse zu oeffnen, die schon auf dem Boden lagen. Mit einem grossen Messer, den uns ein anderer Camper geliehen hat, gings dann auch besser! Der Blick vom Strand gleich daneben war einfach genial: dichbewachsener Regenwald mit vielen Palmen (vor allem Kokospalmen) auf der einen Seite und der riesige Ozean auf der anderen (Foto). Am naechsten Morgen fuhren wir weiter nach Cairns, wo wir, wieder bei besserem Wetter, fuer eine Nacht blieben (Campingplatz). Eine besondere landschaftliche Sehenswuerdigkeit noerdlich von Cairns ist das sogenannte Cape Tribulation, wohin uns wir auch auf den Weg gemacht haben. Diesen Ausflug konnte man auch noch mit normalem Auto unternehmen, da die Strasse bis zu diesem Punkt noch asphaltiert ist. Dort angekommen konnten wir wieder einmal bei schoenem Wetter am fast menschenleeren, grossen Strand unser Leben geniessen. Wir uebernachteten mal wieder in unseren Zelten auf einem kleinen, mitten im Regenwald gelegenen Resort mit Campingplatz. Bevor wir am naechsten Tag wieder zurueck fuhren, unternahmen wir noch einen kleinen Spaziergang am Strand, entlang zwischen australischem Regenwald und dem pazifischen Ozean, und zurueck auf einem befestigten Weg durch den Regenwald. Alles andere als befestigt war der andere Pfad durch den Dschungel, gleich danach, den man besser nicht mit FlipFlops antreten sollte  Obwohl auch ueberall Warnschilder vor Krokodilen an Gewaessern herumstehen haben wir noch keine gesehen.
Auf dem Rueckweg wieder nach Cairns uebernachteten wir noch in Port Douglas (wieder auf einem Campingplatz) und tranken noch ein bisschen auf Jans Abschied. Am naechsten Tag hatten wir auch wieder ordentliche Betten in einem Hostel in Cairns und fuer Jan war sein Urlaub schon fast zu ende, denn nach einer letzten Nacht mit uns zusammen ging sehr frueh am neachsten Morgen sein Flieger von Cairns nach Sydney, wo er noch eine Nacht blieb und dann nach Hause flog.
Ich blieb mit Steffi, Verena und Alex noch fuer zwei Tage in Cairns und fuhr mit ihnen dann wieder nach Townsville, wo wir eine Faehre (ohne Auto) rueber auf "Magnetic Island" nahmen. Diese Insel ist vergleichsweise klein (viel kleiner als Fraser Island) aber ist mit ueber 2000 Einwohnern relativ dicht bevoelkert. Fuer mich war es die letzte gemeinsame Unternehmung zusammen mit den dreien, die in ein paar Tagen ueber Alice Springs zum Ayers Rock fuhren und dann noch weiter suedwaerts nach Adelaide. Da war ich aber schon. Aber wir hatten ein paar schoene Tage auf "Magnetic Island" wo wir uns fuer einen Tag Roller gemietet haben und damit von einem zum anderen Ende der Insel gefahren sind, wofuer man hoechstens 20 Minuten gebraucht hat. Aber es hat Spass gemacht! Ein anderes sehr schoenes Erlebnis war, als wir inmitten von vielen Wallabies (kleine Kangaroos) sassen/lagen und uns aus der Hand fressen liessen. Einfach unvergesslich sowas!!!
Unser Abschied rueckte also naeher und obwohl ich mich eigentlich damit abgefunden hatte wieder allein zu sein, war ich fuer zwei Tage (ab dem Abschied) in eine Depression versunken und hatte auf kaum etwas noch Lust.  *Depressionspause*
Hinzu kam noch, dass der Osterhase vor der Tuer steht und mal eben 4 Tage vieles nicht geoeffnet hat (z.B. Vermittlungsagenturen). Mein Plan sah naemlich so aus, dass ich mich wieder nach Arbeit umsehe... und es trieb mich nach Innisfail (84 km suedlich von Cains) wo ich in ein "working hostel" eincheckte und am Dienstag nach Ostern vermutlich mit Bananen-ernten anfange.

Ich komm mir zur Zeit ein bisschen vor als wenn ich grad erst in Australien angekommen bin, nur dass ich nicht mehr so motiviert bin. Ich bin jetzt schon ueber 6 Monate hier und langsam wird es auch Zeit an die Buchung eines Rueckfluges zu denken. Und ich geb zu, ganz im Gegenteil zu noch vor ein paar Monaten, gefaellt mir jetzt der Gedanke bald wieder nach Hause zu kommen
Man hat mir empfohlen mit der Flugbuchung noch bis nach Ostern zu warten, da dann die Preise meistens nochmal fallen.
Aber damit ihr auch wisst wie mein laengerfristiger Plan so aussieht: Moechte versuchen bis ende Juni zu arbeiten und dann die Reise gegen Uhrzeigerrichtung ueber Darwin nach Perth und zurueck nach Sydney fortzusetzen. Waere gerne anfang September wieder zu Hause.

Aber ich glaub jetzt hab ich erstma' wieder genug geschrieben, was ist mit euch? Was macht eigentlich die (ehemalige) FOL05? Bisher hat sich nur Robert einmal gemeldet. (Dankeschoen nochmal) OK ich geb zu manchmal bin ich dann auch zu faul zurueck zu schreiben, wenn sich jemand meldet, aber ich freu mich immer was aus Deutschland zu hoeren!!
Ich finds ja super, dass Henry Maske seinen comeback-Kampf gewonnen hat!

Also dann wuensch ich euch allen mal Frohe Ostern! Viele liebe Gruesse an alle aus dem weit entferntem Australien (aber Schoko-Osterhasen gibts hier auch)

Vermisse euch!

7.4.07 06:54


Fotos und vieles mehr!

Hallo alle zusammen,

dank Datenrettung auf meiner Speicherkarte (von meiner Digitalkamera) konnte ich noch die meisten Fotos wiederherstellen lassen (fuer 30$)! Und deswegen will ich euch die auch gar nicht laenger vorenthalten:

Die Fraser Island Tour:


auf dem Weg nach Airlie Beach


Die Whitsunday Island Tour:
noch in Airlie Beach

und die Tour beginnt


auf dem Weg zum Cape Tribulation


Am Cape Tribulation:


Auf Magnetic Island:

oder... ich und Alex

oder... Alex und Steffi


Jaaa, ich hab Bananen geerntet! Und das zwei Wochen lang, aber ich will's so schnell auch nicht wieder tun, denn es ist richtig schwere Arbeit! Genauer gesagt bin ich an die Grenzen meiner koerperlichen Anstrengung gestossen! Musste um 4 Uhr frueh aufstehen um dann 1 1/2 Stunden bis zu unserer Bananenplantage, die echt riesig war, gefahren zu werden! Die ersten 1 1/2 Wochen hat es ausserdem auch immer wieder geregnet und ich war den ganzen Tag voellig nass. Die Bananenernte muss man sich etwa so vorstellen:
Man bekommt ein Buschmesser mit dem man zuerst in die 3 bis 4 Meter hohe Bananenpalme hackt damit diese einknickt und die bis zu 80 kg (!!!) schwere, noch unreife, Bananenstaude durch Eigengewicht oder durch ziehen herunterkommt und man sie sich mit einer Hand auf die Schulter legt woraufhin man mit der anderen Hand die Staude von der Palme abhackt und ueber ein paar Meter auf den Anhaenger "stellt", der von einem Traktor durch die Bananenplantage gezogen wird. Danach hackt man die eingeknickte Palme noch voellig ab (und laesst sie liegen und verrotten), da nur eine Staude an einer Palme haengt.
Bananen werden hier das Ganze Jahr ueber geerntet, daher machen das viele Australier hauptberuflich. Weil das "selbst abhacken" der Bananenstaude viel Uebung erfordert, bestand die Arbeit uns "Gelegenheitsarbeiter" hauptsaechlich aus dem Tragen der Stauden zum Anhaenger! Exportiert werden australische Bananen nach Europa aber nicht. Und... ich bin zwar kein Feinschmecker, aber ich finde nicht dass die Bananen hier Besser schmecken, sie sind genauso gut wie die bei uns im Supermarkt! Aber wenn ich demnaechst wieder eine Banane isst, denkt daran wieviel harte Arbeit dahinter steckt, die Banane von der Palme zu holen und seid froh, dass ihr es nicht selbst machen muesst ;-)
Ich bin nach den zwei Wochen Bananen-picking wieder nach Cairns gefahren um mir einen anderen Job zu finden und gestern treff ich hier zufaellig Nik wieder! Haben uns beide kaum wiedererkannt, da er, genau wie ich, auch kein Geld und Zeit fuer nen Frisoer hat ;-) Und Patrick, den wir damals mit auf unsere Fahrt zum Ayers Rock mitgenommen haben, ist auch gerade hier! Allein deswegen waere es schon Wert nach Cairns zu kommen, aber ich hab auch einen Job gefunden: Arbeite ab 9. Mai in einer meatfactory (sowas wie eine Schlachterei, wo der ganze Ablauf vom Toeten des Rindes bis zum Verpacken und Versenden zum Fleischer stattfindet) in Townsville fuer 3 Monate (mind. 3 Monate wird vorrausgesetzt)! Um mit Fleisch arbeiten zu duerfen muss ich mir noch eine Impfung beim Arzt holen, die mich etwa 260$ kostet. Aber es lohnt sich, denn ich hab gehoert man kann da gut verdienen!

Und das beste zum Schluss... Es gibt einen Termin fuer meine Rueckkehr nach Deutschland! Da ich ja nun erst noch drei Monate arbeiten werde und dann noch plane die Westkueste runter zu fahren, hab ich meinen Abflug (von Sydney) nun doch erst auf den 20. September gelegt. Dann flieg ich erst nach Singapur, schau mir fuer 6 Tage die Stadt an und komm am 27. September um 14.50 Uhr, genau ein Jahr nach meiner Abreise, wieder in Dresden auf dem Flugplatz an! Ich hoffe es ist dann jemand da, der mich empfaengt und eventuell nach Hause bringt ;-)

Viele Gruesse an alle Leser und Bilder-Angucker ins Schoenwetter-Deutschland!

27.4.07 17:36





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