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Ueber eine schoene Zeit u. sorbische Auswanderer

Hallo Leute,
ich hab den "Arbeitsmonat" November ueberstanden! Leider konnte uns (oder mir) nicht fuer jeden Wochentag Arbeit vermittelt werden und ich konnte mir nicht allzu viel ansparen, aber es reicht fuer die naechste Tour, die ich inzwischen auch schon fast wieder hinter mir habe. Alles in allem war es in Mildura eine sehr schoene Zeit... diesen Spassfaktor haett ich gern fuer die ganze Australienzeit! Es waren zwar fast alles deutsche Backpacker mit denen wir an den Wochenenden ausgiebig gefeiert haben (man kommt hier an den deutschen einfach nicht vorbei, die sind ueberall und das nicht gerade wenig), aber ich bin ja noch lange genug in Australien um auch andere Kontakte zu knuepfen und englisch zu lernen.
Der Nachbar unseres Hostels in Mildura z.B. stammt von den niederlausitzer Sorben. Genaugenommen sind es zwei Zwillingsbrueder, die zusammen in einem Haus leben, dessen Ur-ur-..?-Grosseltern etwa 1850 nach Australien ausgewandert sind, sich dann aber natuerlich mit englaendern u. deutschen vemischten. Sie selbst hatten erst vor fuenf Jahren herausgefunden, dass sie sorbischer abstammung sind. Naja, um mal auf den Punkt zu kommen... diese Leute treffe ich zufaellig in "Australien"!!! Wenn das nicht krass ist!? Ich wurde von den beiden behandelt wie eine kleine Sehenswuerdigkeit und sie gaben mir Adressen von den zwei sorbischen Vereinigungen in Adelaide und Melbourne, die sich ihren Angaben zufolge sehr ueber meinen Besuch freuen wuerden.
Wer mehr darueber wissen will, kann mir ja mal schreiben... und wer aber nicht einmal weiss was "Sorben" sind, sollte mal unter Wikipedia nachschlagen oder google'n. Wir Sorben sind eben doch ueberall auf der Welt!

Wer haette gedacht, dass die Zeit in der Nik und ich eigentlich nur Arbeiten wollten um uns etwas Geld zu verdienen, letztendlich die bis jetzt schoenste Zeit war. Ich hab euch mal ein Paar Fotos zusammengesucht:

Von so einem Trailer (Anhaenger) mussten wir die Aprikosen pfluecken.
Bilder vom Sonnenaufgang vor Arbeitsbeginn:Bild 1, Bild 2, Bild 3
Bilder vom Holstel und vielen netten Backpackern:
Hostel 1
Hostel 2
Nik und Tom
Steffi, Verena und Anika
Nina, Simon, Nik, Lena, Kim und Steffi
viele 1 (Nik, Tom, Alex, Anu, Yan, William, Christoph, Soren, Rob, Verena, Lena, Anika 2, Thomas)
viele 2 (Steffi, Verena, Patrik, Nik, Anika, Alex)
viele 3 (Simon, Nina, Heidi, Lena, Parik, Anika, ich, Barbara)

Seit dem 4. Dezember bin ich wieder mit Nik, unserem Auto und Tom u. Patrik aus dem Hostel auf Reisen. Auf dem einsamen Stuart Highway mitten durchs Outback zum Ayers Rock, Olgas, Kings Canyon und Alice Springs! Dazu stell ich aber beim naechsten Mal Bilder rein.

Bis bald... und eine schoene Adventszeit wuensch ich euch.

11.12.06 04:19


ES WEIHNACHTET !!! ('n kleines bisschen ;-)

Haallooo, in zwei Tagen ist Weihnachten... Habt ihr euch schon mal gefragt wie das ist, wenn Weihnachten am 24 Juli waere? Ich eigentlich nicht, aber ich weiss jetzt wie das ist! Es ist schon komisch durchs Outback bei etwa 40 Grad im Schatten (obwohl da ja eigentlich kein Schatten ist) zu fahren und im Radio "Jingle Bells" zu hoeren (wenn denn mal Radioempfang war). Zwar gibt es hier auch hier und da Weihnachtsschmuck in den Fensterlaeden, an den Strassenlaternen und in Gaerten (manche uebertreibens auch) aber... Die weihnachtliche Atmosphaere ist bei mir jedenfalls noch nicht da und kommt wahrscheinlich auch nicht. Zuhause in Deutschland ist's eben doch viel schoener. Aber ich bin gespannt, wie denn Heiligabend so wird und ich wuensch euch allen ein "Frohes Fest"!
22.12.06 10:29


Die "Red Centre" Tour

...oder man koennte es auch "in der Hoelle" nennen, was die Temperaturen anging.
Ich weiss, ich haeng ein bisschen hinterher mit der Berichterstattung...

Seit dem 4. Dezember waren wir also wieder unterwegs (Nik u. ich mit Tom u. Patrick) durch verschiedene highlights Australiens nach Alice Springs, so ziemlich in der Mitte Australiens. Erster Stop war der Flinders Ranges Nationalpark, der aber nicht so interessant war wie wir erwartet haben. Aber es gab da (sogar tagsueber) so viele Kangaroos zu sehen, die alles andere als menschenscheu waren und uns sogar aus der Hand gefressen haben. (Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4)

Weitere Bilder aus dem Flinders Ranges NP: Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4 (und ich)

Einen Tag und viele hundert Kilometer weiter kamen wir in Coober Pedy an. Kurzbeschreibung: ein Ort mit etwa 2600 Einwohnern aus ueber 40 verschiedenen Nationen, etwa 50% unter der Erde lebend, in einer Wuestenlandschaft mit sehr karger Vegetation und eigentlich immer hohen Temperaturen (naja, Wueste eben Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4) Coober Pedy ist die groesste Opalabbaustaette der Welt (ueberall um die Stadt herum sind tiefe Loecher gebohrt und kleine bis riesige Erdhaufen daneben Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4, Bild 5, Bild 6). Ausserdem ist es ein beliebter Drehort fuer Science Fiction Filme, z. B. wurde hier Mad Max und Pitch Black gedreht. Die Kulisse des Raumschiffs aus Pitch Black steht da einfach so mitten in der Stadt rum, genauso wie dieses techniche Monstrum aus Mad Max (kann mich aber nicht mehr daran im Film errinnern). Sogar Kirchen wurden unterirdisch gebaut, weil es da um einiges kuehler ist (und diese hartnaeckigen, laestigen Fliegen nicht unter die Erde fliegen, warum auch immer... ich war froh darueber) Kirche1_1, Kirche1_2, Kirche2_1, Kirche2_2, Kirche2_3. Unsere erste Nacht haben wir auf einem unterirdischen Campingplatz verbracht. Ich hab mir das auch nicht vorstellen koennen, aber das gibt es wirklich! In der zweiten Nacht schliefen wir auch unter der Erde, allerdings wieder in Betten und auf Matratzen.

Mehr Bilder aus Coober Pedy: Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4, Bild 5, Bild 6
Sogar einen Golfplatz gibt es in Coober Pedy!!

Eines fruehen Morgens machten wir uns dann auf den Weg um nachmittag den Ayers Rock (Uluru) zu erreichen. Also wieder drauf auf den Stuart Highway und immer geradeaus, immer weiter, tiefer ins Outback ohne Handy-Empfang und Radioseder bis zum Abzweig auf den Lasseter Highway, der zum Ayers Rock fuehrt (etwa die Haelfte der Strecke von Coober Pedy). Irgendwann endlich, ein erster markanter Huegel in der Landschaft: der Mount Connor (auch nicht schlecht). Jetzt war es nicht mehr weit und wir konnten das bekannteste Wahrzeichen Australiens bereits aus der Ferne sehen. Nachdem einchecken auf dem Campingplatz im Yulara-Resort (immer noch etwa 30 km vom Ayers Rock entfernt) fuhren wir in das als Nationalpark ernannte gebiet (hier wird Entritt an einem beschrankten Strassenabschnitt verlangt) um den Ayers Rock und den Olgas (Kata Tjuta - etwa 40 km vom Ayers Rock entfernt). Der Stein (Ayers Rock) ist einfach riesengross, man kann das gar nicht beschreiben, sondern einfach erlebt haben.

Bilder vom Ayers Rock:
Gruppenfoto (Patrick, Nik, Tom, ich)
Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4, Bild 5, Bild 6, Bild 7, Bild 8, Bild 9, Bild 10, Bild 11

Am naechsten Morgen wollten wir ihn uns nochmal von der Sonnenaufgangsseite ansehen und sind deswegen schon kurz nach 4 Uhr aufgestanden (Sonnenaufgang: 5. 30 Uhr; Parkoeffnung: 5 Uhr). Als wir am Parkeingang ankamen war kein Mensch da und die Schranke offen... :-) cool, dachten wir und fuhren nach einer kurzen Beratung rein! Wir fuhren und fuhren bis uns irgendwann ein Auto entgegen kam!? Das muss einer vom Parkpersonal sein, dachten wir... richtig, bis dieses Auto ploetzlich umdrehte und uns hinterher kam! Wir aber, immer noch im Glauben nichts falsch gemacht zu haben, fuhren weiter. Irgendwann ueberholte uns das Auto aber, und wir sollten anhalten! Ok, woll'n die halt unsere Eintrittskarten sehn, dachten wir! (Inzwischen waren wir fast am Sonnenaufgang-Aussichstspunkt angekommen.) Eine Frau stieg aus dem Auto (Parkpersonal) und fragte was wir denn schon im Park tun? Er oeffnet erst um 5 Uhr! Nach unserer Uhr war es schon nach 5, aber wer kann denn wissen, dass in Australien nicht alle Staaten auf Sommerzeit umstellen. Wenn man von South Australia nach Nothern Teritory faehrt, bleibt man in der gleichen Zeitzone, nur gibt es im Northern Teritory und in Queensland keine Zeitumstellung. Erst seit 2006 wurde diese auch in Western Australia eingefuehrt.
Am Vormittag noch fuhren wir zu den nicht so weltbekannten Olgas rueber, die aber mindestens genauso imposant sind (sind noch groesser), nicht zuletzt wegen dem "Valley of the winds" wo man zwischen den gigantischen Steinen wandern kann.

Bilder von den Olgas:
Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4, Bild 5, Bild 6, Bild 7, Bild 8,
Bild 9 und... wildlife pur

Auch noch am gleichen Tag, gegen Nachmittag, kamen wir beim Kings Canyon (Wattarka NP) an (etwa 300 km weit entfernt), wo wir uns auch gleich noch auf eine Wanderung aufmachten. Die Landschaft war echt atemberaubend und einzigartig, hoffe man kann das ein bisschen auf den Bildern nachvollziehen.

Bilder vom Kings Canyon:
Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4, Bild 5, Bild 6, Bild 7, Bild 8, Bild 9, Bild 10, Bild 11, Bild 12, Bild 13, Bild 14, Bild 15, Bild 16, Bild 17, Bild 18, Bild 19, Bild 20, Bild 21 und wieder waren wir mittendrin statt nur dabei... wildlife pur (Teil 2)
...und unser vollgepacktes Auto!!!

Schon am naechsten Tag ging's auch schon wieder weiter nach Alice Springs wo wir erstmal ein paar Tage Pause machten und uns von den vielen Wanderungen erholten.
Abkuehlung im pool
Wegweiser in Alice Springs

Fortsetzung folgt...

27.12.06 09:14





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