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Erste Eindruecke

Worauf ich mich ja vor Reiseantritt besonders gefreut hab, war der Flug, also die Reise selbst. Zum einen, weil das das einzige war was einen Plan hat und eigentlich nicht schiefgehen kann/darf (und ich mich noch entspannt zuruecklehnen kann), und zum anderen, weil ich (ausser einem kurzen Rundflug) noch nie (ueber den Wolken) geflogen bin. Schon beeindruckend wie schnell man von Dresden nach Frankfurt kommt, aber der Hoehepunkt war ja der Flug von Frankfurt ueber Singapur nach Sydney. Mit jeweils zwei Mahlzeiten vor und nach dem Zwischenstop waehrend des Fluges war das fast schon nervig, da ich eigentlich erstmal nur schlafen wollte. Ausserdem sass ich aber immer am Fenster und konnte ein paar schoene Aussichten geniessen.
Als ich dann fast in Sydney angekommen war bekam ich ein eigenartiges Gefuehl - ich weiss nicht ob man das nachvollziehen kann, wenn man nicht in der Situation steckt, aber es wird einem spaetestens in diesem Moment bewusst was man eigentlich tut, und dass man von nun an voellig auf sich allein gestellt ist... am anderen Ende der Welt. Ein kleines Gefuehl der Freude hatte ich aber auch, als ich da von meinem Flugzeugfenster von weitem die im Morgengrauen hell erleuchteten Wolkenkratzer mit eigenen Augen sah... ein wenig stolz ausserdem, dass ich es bis hierhin ueberhaupt schon geschafft hab.

Ich schaetze, dass etwa ein Viertel der Passagiere auch dieses "Work and Holiday" Visum hatten, zu deren Warteschlange ich mich einfach nur mit anstellen brauchte um meinen Vermerk im Reisepass zu bekommen. Als ich dann auch endlich mein ganzes Gepaeck wiederhatte, stand ich nun im Eingangsbereich des Flughafens. Ein paar mal hin- und hergelaufen, mehrmals an der Information nachgefragt (kleine Verstaendigungsprobleme inbegriffen), brachte mich dann ein sogenannter shuttle-service fuer 10 AUD (australische Dollar) in die Innenstadt. Genauer gesagt bis vor die Tuer des Hostels in das ich wollte ("D.lux Budget Hotel" im Stadtteil "Kings Cross" fuer die, die es genauer wissen wollen). Begeistert war ich von der Unterkunft nicht gerade, also bin ich schon am naechsten Tag umgezogen. Man weiss zwar nicht wirklich vorher, ob andere Hostels besser oder noch schlechter sind, aber fuer mich hat es sich gelohnt nicht laenger zu bleiben. Ich bezahl jetzt 23 AUD pro Nacht inkl. Fruehstueck und einer besseren Atmosphaere.

Das Wetter hier ist ueberwiegend Sonnig und warm, sodass ich noch am Tag meiner Ankunft grosse Lust hatte die Stadt zu erkundschaften und zumindest die groessten Sehenswuerdigkeiten (siehe Fotos) zu besuchen. Es gibt uebrigens eine tolle Webcam durch die man eine schoene Sicht auf das Zentrum von Sydney hat:
http://www.8ung.at/som/WebCam/australia-sidney2.htm
(man muss aber dieses Java-zeug istalliert haben)
Hab hier oefter mal reingeschaut als ich noch zu Hause war und es ist ein tolles Gefuehl jetzt wirklich hier zu Sein.
Die Australier haben mich als erstes ein bisschen an die Tschechen erinnert, da sie vieles nicht so genau nehemen, aber eigentlich ist hier alles ziemlich gemischt. Das Zentrum der Stadt ist sehr sauber und andere Teile erinnern mich mit den vielen Hochaeusern an Asien. Auf jeden Fall leben hier schon viele von denen. Der linksverkehr auf den Strassen ist doch ziemlich gewoehnungsbeduerftig - man muss sich das mal vorstellen: die fahren ja dann auch andersrum im Kreisverkehr und es gibt dann wohl auch kein rechts vor links mehr, sondern links vor rechts!? Also mich verwirrt das.

Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4, Bild 5, Bild 6, Bild 7, Bild 8, Bild 9

Die Beantragung der Steuernummer und die Kontoeroeffnung hab ich hinter mir, sodass ich jetzt nur noch abwarten muss. Das klingt vielleicht sehr einfach, aber ich hab noch ziemliche Probleme die Leute zu verstehen, vor allem die Australier, da die ziemlich schnell sprechen und viele Woerter anders aussprechen als man das gelernt hat. Ich bin hier ueberhaupt noch keinem begegnet der eher Anfaenger-Englisch spricht, wie ich. Stattdessen versuche ich mit Amis, Kanadiern, Niederlaendern, Daenen und Englaendern zu kommunizieren, die alle perfekt englisch sprechen. An was man sich auch sehr gewoehnen muss, sind die Begruessungen und Verabschiedungen und aehnliches, wie "How are you?", "How do you do?" oder "See you later!" - man weiss manchmal gar nicht was/wie oder ob man antworten soll.
Um die Wartezeit auf die schriftlichen Bestaetigungen des Kontos und der Steuernummer zu ueberbruecken und auch schon was von der Umgebung Sydneys zu sehen, werde ich wahrscheinlich in die "Blue Mountains" fahren (mit dem Zug; an der Ostkueste gibt es noch gute Verbindungen zu allen moeglichen Touristenzentren), das ist ein beliebter Nationalpark, und dort zelten (ist billiger). Dann kann ich auch schon mal in die Wildniss Australiens schnuppern.

Die Tastaturen haben hier kein deutsches "Buckel-S" und keine Umlaute, weswegen ich ein bisschen improvisieren musste. Und die Zeitverschiebung ist uebrigens (nur) um 8 Stunden nach vorn, da ihr noch die Sommerzeit habt (hab ich auch erst am zweiten Tag gemerkt).
Ich hoffe ich hab jetzt nicht was wichtiges vergessen und ich meld mich bald wieder!  Viele Gruesse an alle die diese Adresse haben und hier reinschauen. Bis bald!

29.9.06 12:15





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